Pressemitteilungen

„Kartoffeln wachsen nicht im Keller – Das grüne Klassenzimmer“

Unser 2015 gestartetes Bildungsprojekt für Schulkinder „Kartoffeln wachsen nicht im Keller...“ ist für dieses Jahr abgeschlossen. Es wurde in drei Klassen der Grundschule Hellern und an der Hl. Geist Schule in zwei Klassen durchgeführt, jeweils im Sachunterricht der dritten Jahrgangsstufe und die Kartoffeln sind nun geerntet.

Rückblick: Orange the World – Stand up for Women

Am 25. November, dem internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, starteten unter dem Motto Orange the World – Stand up for Woman die „Orange Days“. Orange ist die Farbe, die die Vereinten Nationen als Zeichen für eine gewaltfreie Welt für Frauen einführten.

1981 wurde der 25. November als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen von Aktivistinnen ausgerufen und 1999 von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag anerkannt. Jährlich wird vom 25. November bis zum 10. Dezember weltweit mittels der Farbe Orange auf die Benachteiligung von Frauen und geschlechtsspezifische Formen von Gewalt aufmerksam gemacht. Die nachhaltige Verwirklichung der Grundrechte von Frauen steht dabei im Fokus.
Die Dauer von 16 Tagen ist dabei kein Zufall: Die Orange Days enden am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Soroptimist International Deutschland (SID) beteiligte sich mit vielfältigen Aktionen online in den Sozialen Medien und bundesweit offline durch die regionalen Clubs. Wir, der Osnabrücker Club, verteilten den Flyer von SI Deutschland in Geschäften und Arztpraxen, wegen Corona leider nicht auf Märkten und Straßen und trugen die extra hergestellten Masken in grellem Orange. Zusammen mit den in Orange beleuchteten Gebäuden und Fenstern in der Stadt – initiiert von den beiden Zonta Clubs – weckte die Aktion Interesse und lenkte den Blick auf das Anliegen der Orange Days: Gewalt gegen Frauen.

Spende für „Oscar“ und das Frauenhaus

Am 6. Februar fand im Theater die Übergabe der Spendenschecks über je 2500 Euro statt. Hocherfreut nahmen zwei Vertreterinnen des Frauenhauses und die Vorsitzende von „OSCARs“Freunde, Christiane Wulff (li.), für das Kinder-und Jugendtheater die Schecks entgegen. Mit dabei waren Intendant Ralf Waldschmidt, Präsidentin Marie-Luise Schnackenburg und weitere Clubschwestern, darunter Hildegard Englert. Wir „erwirtschafteten“ die Summe durch eine Benefiz-Tombola. Bei 16 Vorstellungen, vor allem bei der gefeierten Tanztheaterproduktion Beethovens Neunte verkauften wir Lose zu je zehn Euro im Theater. Die Hauptgewinne waren zwei Originalgraphiken von Rudolf Englert. Clubschwester Hildegard Englert, die Witwe des Künstlers, hatte sie uns spontan für diesen Zweck geschenkt.

Mauro de Candia, der Leiter des Tanztheaters, hatte sich Arbeiten des Künstlers angesehen und war von dem bildbeherrschenden Motiv der Schlaufe in den Spätwerken beeindruckt. Er übertrug es assoziativ in seine Choreographie und in die Ausstattung von „Beethovens Neunte“.

Unterstützt wurden wir von Juwelier Middelberg, den Altstädter Bücherstuben, dem Blumenhaus Knollmeyer in Ostercappeln und der Theaterkasse, die auch Lose verkauften. Die Frauen des SI Clubs danken ihnen und den Käufern der Lose herzlich. Sie haben die Summe zusammengetragen!

Soroptimisten unterstützen „Café Krümel“

Spende über 1500 Euro für Beratungs- und Betreuungsangebot

Von Felix Westhoff
OSNABRÜCK Der Osnabrücker Verein Soroptimist International (SI) spendet 1500 Euro an das „Café Krümel“, ein Beratungs- und Betreuungsangebot des Sozialdienstes katholischer Frauen für Schwangere und junge Familien.
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hatte das Frühstücks- und Beratungscafé „Café Krümel“ vor einigen Jahren – aufbauend auf der Schwangerenberatung – etabliert. Um die laufenden Kosten auch in Zukunft decken zu können, bat es jetzt den Soroptimist Club Osnabrück (SI) um Hilfe, wie SIPräsidentin Marie-Luise Schnackenburg bei der Übergabe einer 1500-Euro-Spende erklärte.
Die Zuwendung sei dringend nötig gewesen, bedankte sich SkF-Geschäftsführerin Birgit Ottens. Das Angebot sei ein reines Spendenprojekt, für das es keine öffentlichen Zuschüsse gebe.
Der Soroptimist Club ist eine Service-Organisation berufstätiger Frauen, die sich unter anderem für die Rechte und Bildung von Frauen engagiert. Präsidentin Schnackenburg betonte, dass sie das Projekt als „Türöffner“ sehe. Es nehme Müttern und Schwangeren die Hemmungen, über ihre Ängste und Probleme zu sprechen.
Jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr findet das „Café Krümel“ in Annas Treff in der Johannisstraße 87 statt. Das offene Angebot für Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahre sei in seiner Bandbreite sehr außergewöhnlich, betonte Diplom-Sozialpädagogin Maria Lückmann vom Sozialdienst katholischer Frauen. Beim Frühstück, welches für Erwachsene nur einen Euro kostet, könnten junge Eltern in Kontakt miteinander treten und sich austauschen. So sei auch mal eine junge Frau aus Sri Lanka gekommen, deren einziger Kontakt außerhalb der Familie das „Café Krümel“ gewesen sei. Während die Eltern – insbesondere Frauen – Beratungsgespräche mit Fachkräften wahrnehmen, werden ihre Kinder professionell betreut.

Vielfältige Beratung
Die Beratungsthemen seien sehr vielfältig, berichtete Sozialpädagogin Lückmann. Sie beziehen sich auf Fragen zu Schwangerschaft, Partnerschaft und rund um das Leben mit einem Kind. Was bedeutet es beispielsweise, ein Geschwisterkind zu haben? Die Frauen würden dabei sehr offen über ihre Herausforderungen und Probleme sprechen, berichtet Sozialpädagogin Denise Stengel. Oft würden auch zusätzliche
Gäste eingeladen, die über Themen der Schwangerschaft und das Leben mit Kind informierten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung vom 11.03.2019. Autor und Fotograf: Felix Westhoff.


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